AlpenGlühn – 100 Pässe in 6 Tagen
 

Das AlpenGlühn bietet sechs Tage lang Kurven und Pässe bis zum Abwinken. Die besten asphaltierten Pässe an der Strecke werden mitgenommen und gefahren. So macht Motorradfahren wirklich Spass und sorgt für Adrenalin pur!

Dieses Jahr fahren wir die Tour im Uhrzeigersinn – eine komplett neue Tour!


Tag 1: Individuelle Anreise nach Champéry in der Nähe des Genfer Sees.

Tag 2: Wir fahren zunächst nach Martigny am Rhoneknie, ehe wir zum Grossen St. Bernhard aufbrechen, der die Grenze zwischen der Schweiz und Italien bildet. Auf italienischer Seite geniessen wir die herrlichen Kurven nach Aosta. Am Mont Blanc-Massiv vorbei fahren wir über den Kleinen-St. Bernhard-Pass nach Frankreich. In schnellen Kurven geht es hinunter nach Bourg-St. Maurice, ehe wir über den Cormet de Roselend die gleichnamige Talsperre, die vierthöchste Frankreichs, erreichen. Weiter geht es nach Albertville, Olympiastadt von 1992. Nächstes Highlight ist der Col de la Madeleine, bevor den 18 Serpentinen von Montvernier unser Augenmerk gilt. Über St. Jean-de-Maurienne fahren wir nach Les Sybelles, das viertgrößte Skigebiet Frankreichs. Hier befindet sich auch unser Hotel für diese Nacht.

Tag 3: Heute steht die Königsetappe an: Etliche Tour de France-Klassiker – Col de la Croix de Fer (2.067 m), Alpe d’Huez (1.860 m), Col d’Izoard (2.360 m) – und der höchste geteerte Alpenpass, die Cime de la Bonette (2.802 m), stehen auf unserer Liste. Zunächst geniessen wir die Kurven hoch zum Col de la Croix de Fer. Kurz darauf passieren wir den Col de Glandon, bevor wir die Talsperre Grand-Maison, mit dem zweithöchsten Felsschuttdamm Europas erreichen. Über den kleinen Pass Pas de la Confession fahren wir in den weltbekannten Skiort Alpe d’Huez. Unsere nächsten Pässe sind Col de Sarenne und Col du Lautaret, ehe wir unser nächstes Etappenziel Briancon ansteuern. Danach geniessen wir die Kurven und Serpentinen von Col d’Izoard und Col de Vars. Über den Col de Larche fahren wir nach Italien. Nächstes Highlight ist der Col de la Lombarde, der zugleich auch die Grenze zwischen Italien und Frankreich darstellt. In Isola, im Tinée-Tal, gelangen wir auf die Route Napoléon, wo die 42 km bis zur Cime de la Bonette den Adrenalinspiegel nochmals kräftig ansteigen lassen. Danach fahren wir runter ins Ubaye-Tal, wo wir die nächsten beiden Tage residieren werden.

Tag 4: Die heutige Rundtour führt uns bis nach Grasse, von wo aus das Mittelmeer schon gesehen werden kann. Zunächst fahren wir durch den Nationalpark Mercantour über den Col de la Cayolle ins Var-Tal. Über den Col de Champs erreichen wir Colmars, das eine gut erhaltene Ringmauer und zwei Festungen von Vauban besitzt. Weiter geht es nach Castellane, dem Eingangstor zum Grand Canyon du Verdon. Wir fahren heute jedoch nicht zum Canyon, sondern geniessen die Route Napoléon Richtung Grasse, das seit dem 17. Jahrhundert die Welthauptstadt des Parfüms ist. Auf dem Col de la Faye, kurz vor Grasse, können wir dann das Mittelmeer sehen. Wir verlassen die Route Napoléon und geniessen nun einige kleinere Pässe bis Entreveaux. Über Annot und den Col de la Colle St. Michel führt uns die Route zum Col d’Allos, ehe wir wieder unser Hotel in Barcelonnette erreichen.

Tag 5: Der heutige Morgen gehört den Strassen und Pässen rund um den Lac de Serre-Poncon, dem grössten Süsswasserstausee Frankreichs. Hier geniessen wir herrliche Ausblicke auf und die kurvigen Strassen rund um den See, ehe wir auf kleineren Passstrassen Gap umfahren. Das Massif du Dévoluy mit seinen tollen Pässen ist unser nächstes Etappenziel. Nun geht es weiter zum Col de Cabre, einem echten Highlight des französischen Strassenbaus. Über den Col de Grimone und Col de la Croix-Haute erreichen wir Mens, das an der alten Römerstrasse von Grenoble nach Briancon liegt. Im Vercors, dem westlichsten Teil der Alpen, geniessen wir nachmittags die vielen Kurven, ehe wir in Gresse-en-Vercors den Abend gemütlich ausklingen lassen.

Tag 6: Wir fahren über den Col de Menée nach Die und sind nun im westlichen Teil des Vercors, Im grössten Naturschutzgebiet Frankreichs steigt unser Adrenalinspiegel merklich an, denn die Strassen und Aussichten in diesem Kalksteinmassiv sind atemberaubend! Wir geniessen den westlichsten Teil der Alpen in vollen Zügen, ehe wir über Grenoble in die Chartreuse kommen. Auch hier erwarten uns tolle Passstrassen, die unsere Herzen höher schlagen lassen. Auf dem Mont du Chat geniessen wir dann die herrliche Aussicht auf den 1.250 m tiefer liegenden Lac du Bourget. Unten in Aix-les-Bains ist dann unser Hotel für diese Nacht.

Tag 7: Den letzten Fahrtag beginnen wir gleich mit einem Highlight: Der Aussichtspunkt Le Revard mit seinem Skywalk. Hier können wir nochmals die tolle Aussicht auf Aix-les-Bains und den Lac du Bourget geniessen, ehe wir die kurvigen Passstrassen des Massif de Bauges unter die Räder nehmen. Im französichen Jura ist dann der Col du Grand Colombier unser Ziel. Über den Mont Salève, dem Hausberg Genfs, erreichen wir die Pont de la Caille, bis 1912 die höchste Hängebrücke der Welt. Im Département Haute-Savoie sind dann die kleinen und versteckten Pässe mit tollen Ausblicken auf den Genfer See unser Metier. Über den Pas de Morgins kommen wir schliesslich zurück in die Schweiz und in unser Hotel.

Tag 8: Individuelle Heimreise

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